Usbekistan ist ein Staat im Zentrum Mittelasiens. Das Land hat (2018)

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Landesporträt

Usbekistan ist ein Staat im Zentrum Mittelasiens mit der Hauptstadt Taschkent. Das Land besteht überwiegend aus ebenen Wüstenlandschaften. In der Mitte Usbekistans liegt die Sandwüste Kysylkum, die rund 40 % der gesamten Landesfläche einnimmt. Im Nordwesten hat Usbekistan Anteil

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Geografie

Usbekistan ist mit einer Fläche von 447 400 km² annähernd so groß wie Schweden. Das Land liegt im Zentrum Mittelasiens und ist zu allen Seiten von Binnenländern umgeben. Man muss also mindestens zwei Staatsgrenzen überschreiten, um eine Meeresküste zu erreichen. Das Land erstreckt sich vom wüstenhaften

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Gesellschaft

Usbekistan hat 33 Millionen Einwohner (2018), das sind fast doppelt so viele wie die Niederlande. Das Land gehört zu den bevölkerungsreichsten mittelasiatischen Staaten. Die Hauptstadt Taschkent ist mit über zwei Millionen Einwohnern die größte Stadt Zentralasiens. Etwa die Hälfte der Bevölkerung Usbekistans

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Politik und Recht

Usbekistan ist eine präsidiale Republik. Der für fünf Jahre direkt vom Volk gewählte Präsident ist Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Die Gesetzgebung ist Aufgabe des Zweikammerparlaments. Der Präsident kann das Parlament auflösen und selber Gesetze vorschlagen. Er ernennt die Regierung, die vom Ministerrat unter Vorsitz des Ministerpräsidenten gebildet wird. Usbekistan wurde seit seiner Unabhängigkeit 1991 von Präsident Islam

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Wirtschaft

Seit den 2000er-Jahren verzeichnet Usbekistan ein stetiges Wirtschaftswachstum, mit dem Amtsantritt von Präsident S. Mirsijojew hat sich das Wirtschafts- und Investitionsklima verbessert. Seit Anfang 2017 hat die Regierung viele wirtschaftliche Reformen beschlossen, um ausländische Firmengründer ins Land zu locken. Zahlreiche

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Geschichte

Das Gebiet des heutigen Usbekistan war ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. von den persischen Achaimeniden besiedelt. Im 4. Jahrhundert v. Chr. eroberte Alexander der Große

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Kultur

In den alten Handelsstädten Buchara, Chiwa und Samarkand sind zahlreiche prachtvoll verzierte Moscheen, Mausoleen und Medresen aus dem 9.–17. Jahrhundert als Zeugnisse islamischer Kunst erhalten. Im Kunsthandwerk entwickelten sich Schmuckherstellung, Stickerei, Teppich- und Seidenweberei zu hoher Blüte.

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Kalon-Minarett und -Moschee in Buchara. Das Minarett und die Moschee gelten als Wahrzeichen der usbekischen Stadt. Die Altstadt mit ihren zahllosen historischen Sakral- und Profanbauten wurde 1993

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Quellenangabe
Brockhaus, Usbekistan. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/usbekistan