Der Positivismus ist eine philosophische Denkrichtung, nach der nur das wirklich wahr

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Einordnung zwischen Empirismus und Rationalismus

Im Zuge der Aufklärung im 18. und 19. Jahrhundert forderten immer mehr Wissenschaftler, dass Erkenntnisse möglichst objektiv belegen werden sollten. Das bedeutet, ein Verweis auf eine Bauernregel oder zum Beispiel den Willen Gottes als Erklärung für ein bestimmtes Ereignis (Phänomen) reichte ihnen

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Der logische Positivismus

Die Idee, sich bei der Erforschung der Wirklichkeit nur auf das tatsächlich Wahrnehmbare zu beziehen, gab es schon in der griechischen Antike. Der Begriff »Positivismus« geht aber auf den französischen Mathematiker und Philosophen Auguste Comte (* 1798; † 1857) zurück.

Ursprünglich bezieht

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Kritik und Widerspruch

Inzwischen gilt der logische Positivismus gemeinhin als überholt. Der Grund: Die Position setzt voraus, dass etwas endgültig bewiesen werden kann, dass ich also aufgrund einer Beobachtung mit Gewissheit Gesetzmäßigkeiten ableiten kann.

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Mitwirkende

  • Liselotte Gierstl
Quellenangabe
Brockhaus, Positivismus. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/positivismus