Das Judentum  (jüdische Religion) ist die älteste Weltreligion mit dem Glauben an nur einen einzigen Gott. Die jüdische Religion entwickelte sich vor etwa 4000

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Wer ist Jüdin oder Jude?

Jüdin oder Jude ist nach religiösem Recht (Halacha), wer als Kind einer jüdischen Mutter geboren wurde. Dieser Grundsatz gilt noch heute.

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Grundlagen des jüdischen Glaubens

Die wichtigste heilige Schrift im Judentum ist die sogenannte Thora. Darin befinden sich 613 religiöse Ge- und Verbote, die Jüdinnen und Juden in ihrer Lebensführung befolgen sollen. Die bekanntesten sind die sogenannten Zehn Gebote. Auch das

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Religiöse Auslegung

Jüdische Religionsgelehrte, die Rabbiner, haben sich schon vor fast 2000 Jahren Gedanken darüber gemacht, wie man die Ausführungen der Thora zu den göttlichen Ge- und Verboten verstehen und im Alltag umsetzen soll. Aus

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Leben mit 613 Ge- und Verboten

Zu den wichtigsten Verpflichtungen der Thora zählt das Gebot, männliche Neugeborene am achten Tag nach der Geburt an ihrer Vorhaut zu beschneiden. Die Beschneidung wird als religiöse Familienfeier in der Synagoge von einem eigens hierzu ausgebildeten, sogenannten Mohel durchgeführt. Durch die Beschneidung wird der Bund mit Gott symbolisch und sichtbar bekräftigt.

Ein jüdischer Junge erreicht im Alter von 13 Jahren, ein jüdisches Mädchen im Alter von 12 Jahren Volljährigkeit in religiösem Sinne, die sogenannte Religionsmündigkeit. Der Eintritt in die religiöse Mündigkeit

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Bildergalerie

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Die Klagemauer (vorn) ist einer der heiligsten Orte des Judentums; dahinter der Felsendom, der zusammen mit

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Literatur

Goodman, M., Die Geschichte des Judentums. Glaube, Kult, Gesellsschaft (2020)
Nachama,
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Mitwirkende

  • Kay Peter Jankrift
Quellenangabe
Brockhaus, Judentum. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/judentum