Die deutschen Kolonien, auch Schutzgebiete genannt, sind die überseeischen Besitzungen, die das Deutsche Reich in der Zeit von 1884–1918 hatte.

Deutschland solle auch einen Platz

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Reichsgründung und Kolonien

Am 18. 1. 1871 wurde der preußische König Wilhelm von den Fürsten des Reiches zum ersten deutschen Kaiser gekrönt. Damit war zugleich ein einheitliches deutsches Kaiserreich geschaffen worden. Zuvor war Deutschland ein zersplittertes politisches Gebilde gewesen. Aufgrund der fehlenden Geschlossenheit hatte sich Deutschland nicht an

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Ablehnender Reichskanzler

Der starke Mann im deutschen Kaiserreich war nicht Kaiser Wilhelm I., sondern sein Reichskanzler Otto von Bismarck. Er war es

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Die erste deutsche Kolonie

1884 aber gab Bismarck seinen Widerstand überraschend auf. In diesem Jahr wurde in Südwestafrika die erste

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Deutsche Schutzgebiete

Noch im selben Jahr 1884 gab es mit Togo und Kamerun zwei weitere deutsche Kolonien in Afrika. 1885 folgte als vierte

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Kolonien außerhalb Afrikas

Da die Welt bereits vor der deutschen Reichsgründung unter den großen Kolonialmächten aufgeteilt worden war, blieben für die Deutschen nicht mehr viele Möglichkeiten, ihrerseits Kolonien zu

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Die Verhältnisse in den Kolonien

Insgesamt aber erfüllten sich die hohen Erwartungen, die man in die Kolonien in wirtschaftlicher Hinsicht gesetzt hatte, nicht. Dennoch gelangten nun nach Deutschland exotische Produkte, von denen man zuvor kaum oder

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Das Ende der deutschen Kolonien

Der Erste Weltkrieg (1914–1918) mündete für die Kolonien in die Freiheit

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Literatur

Conrad, S., Deutsche Kolonialgeschichte (München 2016)
Speitkamp, W., Deutsche Kolonialgeschichte (Stuttgart
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Quellenangabe
Brockhaus, Deutsche Kolonien. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/deutsche-kolonien