Waadt [vat, vaːt] die, französisch Vaud [vo], Kanton in

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Recht

Nach der am 14. 4. 2003 in Kraft getretenen neuen Verfassung (mit Änderungen) liegt die Gesetzgebung beim Großen Rat (Grand Conseil; 150 Abgeordnete,

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Landesnatur

Die Waadt hat Anteil an allen drei schweizerischen Großlandschaften: Jura, Mittelland und Alpen. Der zum Kettenjura gehörende Waadtländer Jura im Westen des Kantons, an der französischen Grenze, umfasst das Vallée de Joux, die Kette mit den höchsten Erhebungen des schweizerischen Jura (La Dôle 1 677 m über dem

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Bevölkerung

Die Bevölkerung ist ganz überwiegend französischsprachig. 30,1 % der Bewohner gehörten 2016 der katholischen Kirche an, 23,5 % waren evangelisch-reformiert, 31 % konfessionslos (Daten zur Religionszugehörigkeit aus der Strukturerhebung, bezogen auf die ständige Wohnbevölkerung ab

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Wirtschaft

2015 waren 80 % der Beschäftigten im Dienstleistungssektor, 17 % im industriellen Sektor und 3 % in der Land- und Forstwirtschaft tätig.

Beschäftigungsintensive Bereiche des Dienstleistungssektors sind neben dem Gesundheits- und Sozialwesen der Bildungsbereich, der

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Verkehr

In der Waadt schneiden sich wichtige Verkehrswege, u. a. die Bahnlinien Genf–Lausanne–Zürich–Basel

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Geschichte

In römischer Zeit gehörte das Gebiet des heutigen Kantons zum größten Teil zur Provinz Germania superior und bildete die Civitas Helvetiorum mit Aventicum (Avenches) als Hauptstadt. Im 5. Jahrhundert ließen sich hier Burgunder nieder, das Land wurde Teil des Königreichs Burgund (765 als Waldgau, lateinisch pagus valdensis erwähnt, daraus der Name Waadt); mit Burgund kam das Gebiet 1032 an das Heilige Römische

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Quellenangabe
Brockhaus, Waadt. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/waadt