Wallis das, französisch Valais [vaˈlε], Kanton im Süden der Schweiz,

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Recht

Nach der Verfassung vom 8. 3. 1907 (mehrfach modifiziert) liegt die Gesetzgebung beim Großen Rat (Grand Conseil), dessen 130 Mitglieder nach Proporzverfahren auf 4 Jahre gewählt werden (Frauenstimmrecht seit 1970). Verfassungsänderungen und

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Landesnatur

Der Gebirgskanton reicht vom Gotthardmassiv im Osten bis zum Mont-Blanc- und Aiguilles-Rouges-Massiv im Westen. Zwischen den Gebirgsketten der Berner Alpen im Norden und den Walliser Alpen im Süden liegt das Kerngebiet des Kantons, das weite Längstal der Rhône. Im Pfynwald bei Leuk verläuft die Sprachgrenze zwischen dem deutschsprachigen Oberwallis und dem französischsprachigen

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Bevölkerung

71,1 % der Bewohner gehörten 2016 der katholischen Kirche an, 5,8 % waren evangelisch-reformiert, 13,9 % konfessionslos (Daten zur Religionszugehörigkeit aus der Strukturerhebung, bezogen auf die ständige Wohnbevölkerung ab 15 Jahren). Dem Islam werden etwas mehr als 2 % Bevölkerungsanteil zugerechnet. Die Bevölkerung ist zu gut zwei Dritteln

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Wirtschaft

2015 arbeiteten 72 % der Beschäftigten im Dienstleistungssektor, 22 % im Industriesektor und 6 % im Agrarsektor.

Beschäftigungsintensive Bereiche des Dienstleistungssektors sind der Handel (einschließlich Instandhaltung

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Verkehr

Durch das Wallis führen die Eisenbahnlinien Paris–Lausanne–Simplon–Mailand sowie Bern–Lötschberg–Simplon–Mailand. Die landschaftlich

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Geschichte

Das Gebiet des heutigen Kantons wurde 25 v. Chr. von den Römern erobert und gehörte später zur Provinz Raetia; bewohnt war es u. a. seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. von Kelten. Seit dem 5. Jahrhundert ist der Name als Vallis (eigentlich Vallis Poena) belegt; das Tal kam an das Fränkische Reich. Mitte des 5. Jahrhunderts drangen Burgunder ins Unterwallis ein, Alemannen siedelten sich später im Oberwallis an (Walser); 888 kam das Tal an das Burgundische Reich. König Rudolf

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Quellenangabe
Brockhaus, Wallis. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/wallis-20