Sachsen-Anhalt ist sowohl industriell als auch landwirtschaftlich geprägt. Während der Agrarsektor im Norden und im Harzvorland dominiert, hat der industrielle Sektor seine Schwerpunkte besonders im Süden (Raum Merseburg–Halle–Bitterfeld-Wolfen) sowie um Magdeburg und Wernigerode. Da die ehemaligen strukturbestimmenden Industriezweige Bergbau, Chemie und Maschinenbau vom nach 1990 einsetzenden Umstrukturierungsprozess besonders stark betroffen waren, ist die Arbeitslosenquote in Sachsen-Anhalt auch mehr als 20 Jahre nach der Vereinigung mit (Mai 2016) 9,6 % nach wie vor noch sehr hoch (Deutschland: 6,0 %). Der Anteil Sachsen-Anhalts am

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Quellenangabe
Brockhaus, Wirtschaft. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/sachsen-anhalt/wirtschaft