Neumen [mittellateinisch, von griechisch neuma »Wink«], Singular Neume die, -, Notenzeichen des Mittelalters (ab 9. Jahrhundert), mit denen die einstimmigen Melodien, v. a. die der liturgischen Gesänge, aufgezeichnet wurden. In der Geschichte der Notenschriften stehen sie zwischen der Buchstabennotation der Antike und den aus den Neumen entwickelten Quadratnoten der Choralnotation. In

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Quellenangabe
Brockhaus, Neumen. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/neumen