Neugriechische Musik, Bezeichnung für die Musik der Griechen nach der Befreiung von der türkischen Herrschaft bzw. seit der Staatsgründung im Jahr 1829 (zur Antike griechische Musik).

Die Geschichte der griechischen Musik während der Fremdherrschaft seit Ende des 4. Jahrhunderts wird unter dem Begriff byzantinische Musik (byzantinische Kultur) zusammengefasst. Die neugriechische Musik lässt sich in drei Komplexe einteilen: die Volksmusik, die nachbyzantinische Kirchenmusik und die »Kunstmusik«, die sich als Synthese aus Volks- und byzantinischer Kirchenmusik präsentiert.

Bevor es zur Gründung des

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Volksmusik

Die traditionelle griechische Volksmusik (Dimotika) nimmt auch heute noch einen zentralen Stellenwert im griechischen Musikleben ein und besitzt eine Tradition, die bis in die Antike zurückreicht und u. a. durch Vasenmalereien dokumentiert ist. Die griechische Volksliedforschung (seit Georgios Lambelet; * 1875, † 1945) zeigte, dass sich das folkloristische Melodiengut aus altgriechischen und orientalischen Einflüssen zusammensetzt. Es gibt diatonische, chromatische und gemischte Tonleitern,

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Quellenangabe
Brockhaus, Neugriechische Musik. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/neugriechische-musik