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Vom Aufstieg zur europäischen Großmacht bis zum Ende der polnisch-litauischen Union

Schon in vor- und frühgeschichtlicher Zeit haben die Vorfahren der Litauer den Unterlauf der Memel und das Tal der Neris besiedelt. In der Epoche der Kreuzzüge konnten sie sich gegen den Deutschen Orden militärisch behaupten (etwa 1230–1410), obwohl sich gegen die (bis 1385) überwiegend

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Russische Herrschaft und Aufschwung der Nationalbewegung

Von 1815 bis 1918 bestand Litauen aus den russischen Gouvernements Wilna, Kowno und Suwałki. 1830 und 1863 kam es auf dem Gebiet des ehemaligen Doppelstaates zu zwei

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Litauen als unabhängiger Staat (1918–40)

Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges besetzten deutsche Truppen schon im März 1915 Litauen. 1917 wurde mit deutscher Genehmigung ein Landesrat (Taryba, Präsident 1917–19 Antanas Smetona) gewählt, der am 11. 12. 1917 und erneut am 16. 2. 1918 die Unabhängigkeit Litauens verkündete (am 23. 3. 1918 vom deutschen Kaiser Wilhelm II. offiziell bestätigt); am 9. 7. 1918 wählte die Taryba Herzog Wilhelm von Urach (* 1864,

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Sowjetische Annexion, deutsche Besetzung und die Litauische SSR (bis 1990)

Im Juni 1940 wurde Litauen von sowjetischen Truppen besetzt und nach Ausrufung der Litauischen SSR (21. 7. 1940) am 3. 8. 1940 der UdSSR angegliedert. Wie im übrigen Baltikum brachte die Sowjetherrschaft schwere Repressalien

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Wiedererlangung der Unabhängigkeit – Litauen seit 1990

Nach Einführung eines Mehrparteiensystems erhielt bei den Wahlen zum Obersten Sowjet der Litauischen SSR am 24. 2. und 4. 3. 1990 Sąjūdis die Mehrheit der Mandate. Daraufhin erklärte Litauen am 11. 3. 1990 als erste sowjetische Unionsrepublik seine staatliche Unabhängigkeit (Umbenennung in Republik Litauen auf der Grundlage ihrer Vorkriegsverfassung). Der Musikwissenschaftler und Vorsitzende des Sąjūdis-Rates, V. Landsbergis, wurde zum Präsidenten des Obersten Rates, Kazimiera Prunskienė (* 1943) zur Ministerpräsidentin gewählt (Letztere im Amt bis Januar 1991).

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Landsbergis, Vytautas

Die Moskauer Zentralregierung reagierte mit der

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/litauen/geschichte