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Antike bis Hochmittelalter

Im 7. Jahrhundert v. Chr. wurden illyrische Hirtenvölker auf dem Gebiet des heutigen Kroatien sesshaft. Das auch von keltischen Stämmen der Skordisker bewohnte Gebiet wurde 35 v. Chr. unter Kaiser Augustus römisch und gehörte zu den Provinzen Pannonien beziehungsweise Illyrien. Nach ostgotischer, langobardischer, byzantinischer und awarischer Herrschaft wanderten im

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Kroatien unter osmanischer und habsburgischer Herrschaft

Ab 1202 gingen weite Teile verloren; 1409 wurde ganz Dalmatien außer Ragusa/Dubrovnik an die Republik Venedig verkauft und blieb in ihrem Besitz bis Ende des 18. Jahrhunderts. Seit der Schlacht auf dem Amselfeld (1389), v. a. seit Ende des 15. Jahrhunderts, mehrten sich die Türkeneinfälle (1493 vernichtende Niederlage des kroatischen Adels auf dem Krbavsko polje, dem heutigen heute

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Kroatien als Teil Jugoslawiens

Gegen die Magyarisierungspolitik, die sich seit den 1880er-Jahren verstärkte, wandten sich großkroatische und föderalistische Programme. Die entstehenden Parteien (u. a. die »Kroatische Volks- und Bauernpartei« unter unter Stjepan Radić, Ende 1904) strebten seit 1907 in ihrer Mehrheit die Loslösung von Österreich-Ungarn an. 1915/17 beteiligten sich kroatische Kräfte (Ante Trumbić) an den Bestrebungen zur Bildung eines südslawischen Staates. Am 5./6. 10. 1918 konstituierte sich der Agramer »Nationalrat der Slowenen, Kroaten und Serben«, dem der kroatische Landtag nach Vollzug der staatsrechtlichen Loslösung

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Das unabhängige Kroatien

Ab Ende der 1980er-Jahre öffnete sich Kroatien dem politischen Pluralismus und führte marktwirtschaftliche Elemente ein. Seit Frühjahr 1989 ging die kroatische Führung zunehmend auf Distanz zur »jugoserbischen« Majorisierungspolitik des serbischen KP-Chefs Slobodan Milošević. Auf der Basis eines neuen Wahlgesetzes (Dezember 1989; geändert 1992 und 1995) kam es im April und Mai zu den ersten demokratischen Wahlen in Kroatien nach 1945. Dabei errang die »Kroatisch-Demokratische Union« (kroatische Abkürzung HDZ) die absolute Mehrheit der Sitze. Staatspräsident wurde der Vorsitzende der HDZ, Franjo Tudjman.

Im Zuge verschiedener

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/kroatien/geschichte