Der 1. Kreuzzug (1096–99) begann als ein Volkskreuzzug – verbunden mit Judenverfolgungen in Rouen und besonders im Rheinland – unter Führung von Predigern wie Peter von Amiens. An die Spitze der Heere traten dann der Lehnsadel, besonders die französische Ritterschaft, und die süditalienischen Normannen. Nach Kämpfen in Kleinasien und vor Antiochia wurde am 15. 7. 1099 Jerusalem erobert, in dem die Kreuzfahrer unter der muslimischen und jüdischen Bevölkerung ein Blutbad anrichteten.

Schon unterwegs hatten politische Sonderinteressen der fürstlichen Kreuzfahrer zu Konflikten und zu eigenen

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Quellenangabe
Brockhaus, Verlauf. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/kreuzzug/verlauf