Araber, im engeren Sinn die Bewohner der Arabischen Halbinsel, im weiteren Sinn alle, die Arabisch

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Systematik

Arabische Nomaden wanderten seit dem 1. Jahrhundert v. Chr. verstärkt in die nördlichen und östlichen Nachbargebiete der Arabischen Halbinsel ein. Diese stetige Einwanderung wurde durch die arabisch-muslimische Expansion im 7. Jahrhundert verstärkt. Die Arabisierung der Völker in Gebieten Westasiens

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Kultur

Das Nomadentum der Araber (Beduinen) beruht wirtschaftlich neben der Haltung von Schafen und Ziegen auf der Zucht des Kamels als Reit- und Lasttier. Die Entwicklung des modernen Verkehrs macht dies zunehmend überflüssig. Doch haben sich besonders in Randzonen des Kulturlandes (Arabische Halbinsel, Irak, Nordafrika) große Kamelherden gehalten (Nomadismus). – Viele arabische Länder bemühen sich heute, die Nomaden

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Geschichte

Die Ethnogenese der Araber, die sich vermutlich bis zum Ende des 2. Jahrtausend v. Chr. und in Zusammenhang mit der Domestikation des Kamels (Dromedars) vollzog, ist nur unvollkommen belegt. Als Urheimat der Semiten gelten die Arabische Halbinsel oder Nordafrika. Die in assyrischen Quellen (Mitte 9. Jahrhundert v. Chr.) belegten nordarabischen Kamelnomaden (akkadisch Aribi, Arabi) könnten die Vorläufer der späteren Araber sein. Erst in der griechisch-römischen Antike (u. a. Herodot) wurde die Bezeichnung Araber auch auf die Träger der sesshaften Kulturen in Südarabien ausgedehnt.

Die arabisch-beduinischen

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Werke

Weiterführende Literatur:

Geschichte der Araber v. den Anfängen bis zur Gegenwart, hg. v. L. Rathmann, 7 Bde. (1971–83);
B. Tibi: Vom
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Quellenangabe
Brockhaus, Araber. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/araber-20