Kondo-Effekt
Kondo-Effekt [1964 nach dem japanischen Physiker Jun-Ichi Kondo benannt],
Erscheinung der Tieftemperaturphysik, bei der kleine Mengen magnetischer Fremdatome in Metallen bei tiefen Temperaturen ein Ansteigen des elektrischen Widerstandes bewirken. Dem resultierenden Widerstandsminimum wird die sogenannte Kondo-Temperatur zugeordnet. Als Ursache des Kondo-Effekts gilt die Wechselwirkung zwischen den lokalisierten magnetischen Momenten der Fremdatome und den Leitungselektronen. Im Hinblick auf den
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