Kolossalordnung

Kolossalordnung, Säulenordnung, bei der die Stützen oder Pilaster mit Sockel zwei oder mehrere Geschosse übergreifen. Entwickelt im Manierismus (A. Palladio, Michelangelo), wurde die Kolossalordnung im Barock zur häufigsten Gliederungsart von Kirchen- und Palastfassaden (u. a. Peterskirche, Vatikanstadt).

Quellenangabe

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