Manierismus der, -, von der jüngeren Kunstwissenschaft geprägter Stilbegriff für die Phase des Übergangs von der Hochrenaissance zum Barock, teilweise auch gleichgesetzt mit Spätrenaissance. Erstmals benutzte die Bezeichnung Manierismus L. Lanzi, der sie in seiner »Storia pittorica d'Italia« (1795/96) abwertend auf die Strömungen innerhalb der florentinischen und römischen Malerei bezog, die sich eng an Michelangelo orientierten. Im 20. Jahrhundert wurde der Manierismus aufgewertet und v. a. von deutschen Kunsthistorikern im Sinne eines übergreifenden Stilbegriffs für die europäische Kunst in der Zeit von etwa 1520

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Manierismus: Jacopo da Pontormo

Manierismus: Jacopo da Pontormo »Madonna und

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Quellenangabe
Brockhaus, Manierismus. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/manierismus