Die Hochklassik – nach dem Wirkungsort ihrer drei bedeutendsten Vertreter Haydn, Mozart und Beethoven allgemein auch Wiener Klassik genannt – erlebte dank der Errungenschaften der Mannheimer Schule vor allem eine Blüte der Gattung Sinfonie. Sie bestand zunächst aus drei, später zunehmend aus vier Sätzen, die – in Anlehnung an die barocke Suite – durch wechselnde Tempi gekennzeichnet sind. Der 1. Satz stand dabei stets in der neu entwickelten, vierteiligen Sonatenform, bestehend

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Quellenangabe
Brockhaus, Hochklassik. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/klassik/musik/hochklassik