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Anfänge in Prosa und Lyrik

Die anglokanadische Literatur ist zunächst durch Prosawerke geprägt, ab Mitte des 19. Jahrhunderts auch durch Lyrik. Das Drama entwickelte sich in größerem Umfang erst ab den 1960er-Jahren. Die frühesten schriftlich übermittelten Werke der anglokanadischen Literatur in Prosa sind neben den zunächst nur mündlich tradierten Texten der Ureinwohner (»First Nations«) v. a. Expeditions- und Reiseberichte (u. a. von Samuel Hearne, * 1745, † 1792; A. Mackenzie; David Thompson, * 1770, † 1857; Simon Fraser, * 1776, † 1862), die die Begegnung von Europäern

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Die anglokanadische Literatur ab 1960

Starken Auftrieb erhielt die Prosa seit den 1960er-Jahren im sogenannten »elisabethanischen Zeitalter« der kanadischen Literatur: Margaret Laurence erzählt von den puritanischen Konventionen einer Präriekleinstadt (Manawaka-Zyklus, z. B. »The stone angel«, 1964; deutsch »Der steinerne Engel«), Margaret Atwoods ungemein vielseitige Prosa thematisiert u. a. Machtfragen in Gesellschaft und Kultur, drohende Umweltzerstörung sowie die Geschlechterbeziehungen (»The handmaid's tale«, 1985; deutsch »Der Report der Magd«). Daneben haben u. a. Alice Munro, Audrey Thomas (* 1935), Mavis Gallant, Jane Rule (* 1931, † 2007), Aritha van Herk (* 1954) und Carol

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Quellenangabe
Brockhaus, Kanadische Literatur in englischer Sprache (anglokanadische Literatur). http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/kanadische-literatur/kanadische-literatur-in-englischer-sprache-anglokanadische-literatur