Die Entstehung der barocken Kunst in Rom um 1600 ist dem bewussten Rückgriff auf die klassische Tradition der Hochrenaissance zu verdanken. Obgleich in Opposition zum Manierismus stehend, nutzt sie doch dessen Mittel zur Ausdruckssteigerung und Bewegungsdynamik.

Baukunst: Die großen städtebaulichen Planungen um 1600 in Rom gaben Anstöße, Plätze, Straßenzüge, Gebäude, Brunnenanlagen und Treppen in neuer Weise aufeinander zu beziehen. C. Maderno griff in seinem Werk Baugedanken Michelangelos und Vignolas auf (Sant'Andrea della Valle, 1608–25; Fassade von C. Rainaldi um

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Quellenangabe
Brockhaus, Barock. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/italienische-kunst/barock