Romanik die, -, romanischer Stil, Epoche der abendländischen Kunst. 

Die zeitliche, territoriale und stilistische Eingrenzung der Romanik ist in der Forschungsgeschichte immer wieder unterschiedlich

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Baukunst

Die Kirchenbauten der Romanik sind meist Basiliken; die einzelnen Teile, Schiffe, Vierung, Querhaus und Chorpartie, sind klar gegliedert; aus der Gruppierung einzelner horizontaler und vertikaler Bauteile erwächst der als einheitliche Masse konzipierte Baukörper (besonders deutlich im Außenbau). Doppelturmfassaden im Westen (Caen, Saint-Étienne, 1064–77; Cluny III, 1089 ff.) sowie häufig Vierungstürme

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Plastik und Kunsthandwerk

Die Plastik steht in engem Zusammenhang mit der Sakralarchitektur. Neben das Relief (Bauplastik und Kleinplastik) traten im 11. Jahrhundert Großplastiken (Kultbilder wie Madonnen, Kruzifixe, Kreuzigungsgruppen). Später kamen vereinzelt profane Plastiken dazu (Braunschweiger Löwe,

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Malerei

Vorherrschend war die Wandmalerei. Die Kirchen waren mit biblischen Szenen und Heiligenlegenden ausgemalt. Zyklen sind nur zum Teil erhalten: u. a. San Clemente de Tahull und Santa Maria de Tahull (beide um 1123, Barcelona,

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Werke

Weiterführende Literatur:

Romanische Kunst in Polen, der Tschechoslowakei, Ungarn, Rumänien, Jugoslawien, bearbeitet v. A. Merhautová (aus dem Tschechischen, Wien 1974);
L. Grodecki: Romanische Glasmalerei (aus dem Französischen, 1977);
R. Budde u. a.: Deutsche romanische
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Quellenangabe
Brockhaus, Romanik. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/romanik