Saddam Husain, dessen Machtposition nach dem Golfkrieg zunächst geschwächt war und der im März 1991 das Amt des Ministerpräsidenten abgab, konnte nach der Unterdrückung der schiitischen und kurdischen Erhebungen und der Niederschlagung eines Offiziersputsches (Dezember 1991) seine Diktatur wieder konsolidieren. Eine UN-Kommission stellte außer großen Beständen an chemischen Waffen in Irak auch ausführungsreife Pläne für den Bau von Kernwaffen fest. Im Oktober 1991 beschloss der UN-Sicherheitsrat, die irakische Rüstungsindustrie einer ständigen internationalen Kontrolle zu unterstellen.

Das andauernde Wirtschafts- und Handelsembargo

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Quellenangabe
Brockhaus, Irak nach dem 2. Golfkrieg. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/irak/geschichte/irak-nach-dem-2-golfkrieg