Interferenz [zu lateinisch ferre »tragen«, »bringen«] die, -/-en, Physik: die ungestörte Überlagerung beim Zusammentreffen von zwei oder mehr Wellenzügen mit ausreichender Kohärenz am gleichen Raumpunkt, die zu einer von den Amplituden und Phasendifferenzen abhängigen Intensitätsverteilung führt. Diese kann als Verstärkung (Interferenzmaximum), Schwächung oder Auslöschung (Interferenzminimum) der Wellen beobachtet werden, wobei nach dem Superpositionsprinzip die resultierende Amplitude jeweils gleich der Summe der Amplituden der ursprünglichen Wellen ist; es findet keine Wechselwirkung der Einzelwellen statt.

Auftreten: Interferenzerscheinungen treten prinzipiell bei allen Wellen

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Quellenangabe
Brockhaus, Interferenz (Physik). http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/interferenz-physik