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Wirtschaft

Indien gehört – trotz verbreiteter Armut und noch relativ großem Anteil der Landwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt (BIP) – zu den 10 führenden Industrienationen der Erde. Zunehmende Bedeutung haben der Dienstleistungs- und Industriesektor, auch wenn bei Letzterem der Beschäftigungsanteil stagniert. Mit einem Bruttonationaleinkommen (BNE) von (2017) 1 820 US-$ zählt Indien allerdings noch zu den ärmeren Entwicklungsländern. Indien praktizierte früher das

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Landwirtschaft

Trotz des forcierten Ausbaus der Industrie arbeiteten 2015 noch rund 50 % der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft; sie erwirtschafteten 17,4 % des BIP (1965: 47 %). Der Ackerbau bildet die Grundlage der Nahrungsmittelversorgung. Reis und Weizen sind mit weitem Abstand die wichtigsten Nahrungsmittel. Reisanbau findet man vornehmlich im Osten und Süden sowie in der Gangesebene, während sich der Weizenanbau auf Nordindien konzentriert. Dank »grüner Revolution« (und damit zunehmender Bewässerung) ist die Getreideernte kontinuierlich (von wetterbedingten Einbrüchen abgesehen) und schneller als das Bevölkerungswachstum gestiegen,

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Bodenschätze

Indien verfügt mit seinen Bodenschätzen, vor allem Kohle und Eisenerz (Hauptvorkommen in Goa), über eine gute Rohstoffbasis. Die erheblichen

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Energiewirtschaft

Indiens Energieverbrauch ist im Zuge der Industrialisierung stark gestiegen (etwa 10 % pro Jahr). Die Stromerzeugung belief

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Industrie

Die industrielle Entwicklung hat seit der Unabhängigkeit, als Indien nur eine beschränkte Anzahl industrieller Produkte herstellte, große Fortschritte gemacht. Bei Verstaatlichung der Schwerindustrie und einer Reihe anderer Sektoren, extensivem

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Tourismus

Der Subkontinent Indien bietet durch seine landschaftliche und ethnisch-kulturelle Vielfalt zahlreiche und sehr unterschiedliche Reiseziele. Touristen und Pilger strömen vor allem nach Delhi, zum Taj Mahal in Agra oder zur heiligen Stadt Varanasi am Ganges.

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Agra: Taj Mahal

Das Taj Mahal im nordindischen Agra, Grabanlage aus dem

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Verkehr

Indien verfügt mit einem Streckennetz von (2014) 68 525 km über das größte Eisenbahnnetz Asiens und das viertgrößte der Erde. Die Eisenbahnunternehmen wurden schon vor der Unabhängigkeit verstaatlicht und fallen unter die Zuständigkeit der Unionsregierung. Sie sind gleichzeitig größter Arbeitgeber des Landes. Die Hauptlinien des Streckennetzes verbinden die Überseehäfen mit den

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Quellenangabe
Brockhaus, Wirtschaft. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/indien/wirtschaft-und-verkehr