Die Küste Gabuns wurde 1472 von Portugiesen entdeckt, 1484 erkundet und danach u. a. für den Sklavenhandel genutzt, in den folgenden Jahrhunderten auch von britischen, niederländischen und französischen Seefahrern. Der Name »Gabun« ist abgeleitet vom portugiesischen »Gabão«, dem zeitgenössischen Kapuzenmantel der Seeleute (bildlich übertragen auf die trichterförmige Mündungsbucht des Como-Flusses). Ab 1839 – zunächst durch Errichtung eines Flottenstützpunkts gegen den Sklavenhandel am Gabunästuar, dann durch sogenannte Protektoratsverträge mit einheimischen Herrschern – setzte sich Frankreich in der Region fest. 1849 wurde Libreville als Siedlung

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/gabun-20/geschichte