Doping, allgemeine Bezeichnung für den Versuch, sportliche Leistungen mit verbotenen Substanzen oder

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Historischer Rückblick

Das Wort »dope« lässt sich auf einen in Südafrika gesprochenen Dialekt zurückführen. Es handelt sich um einen hochprozentigen selbst gebrauten Schnaps, der bei Kulthandlungen als Stimulans diente. In einem englischen Wörterbuch taucht das Wort Doping erstmals 1869 auf, definiert als eine Mischung aus Opium und Narkotika für die heimliche Benutzung bei

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Verbotene Substanzen und Methoden

1999 wurde die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) gegründet. Seit 2004 wird die Liste der verbotenen Substanzen und Methoden entsprechend dem Welt Anti-Doping-Code (WADC) als Standard veröffentlicht. Zur Aufnahme in die WADA-Verbotsliste muss eine Substanz oder eine Methode zwei der drei folgenden Kriterien erfüllen: Die sportliche Leistung kann gesteigert werden, es besteht ein gesundheitliches Risiko für den Sportler und/oder es liegt ein Verstoß gegen den Geist des Sports vor. In der Regel wird die Verbotsliste einmal im Jahr überarbeitet.

Zu den Substanzen, die

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Substitution durch Nahrungsergänzungsmittel

Unter Substitution versteht man den Ersatz der durch Training und Wettkampf übermäßig verloren gegangenen Substanzen (Vitamine, Elektrolyte, Spurenelemente oder Nährstoffe). In schnell aufeinanderfolgenden Wettkämpfen und besonders unter extremen Umweltbedingungen

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Dopingkontrollen

Bis zum Jahr 1988 gab es Dopingkontrollen nur in Verbindung mit Wettkämpfen. Die Verbesserung der Nachweismethoden von Anabolika erlaubte danach die Einführung von Doping­kontrollen auch im Training.

Bei den Arten der Proben unterscheidet man Urinproben, Blutproben und Proben zur Erstellung von Langzeitprofilen (z. B. des Biologischen Athletenpasses [englisch Athlete Biological Passport]). Die Auswahl der Sportler erfolgt auf Basis der Endplatzierung und beziehungsweise oder des Losverfahrens. Jeder Sportler, der einen Gebiets- oder Weltrekord verbessert oder eingestellt hat, wurde ebenfalls einer Dopingkontrolle unterzogen.

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Dopingbekämpfung

In Deutschland ist die nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) verantwortlich für die Anti-Doping-Arbeit. Sie ist 2002 als Stiftung gegründet worden

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Gründe für das Dopingverbot

Eine Reihe von Gründen spricht gegen das Doping. Zuallererst widerspricht es den sportlichen Regeln; gerade der sportliche Wettkampf lebt von der

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Zukunftsentwicklungen

Doping wird es geben, solange es Leistungs- und Hochleistungssport sowie Bodybuilding gibt. So sorgten Enthüllungen über systematisches Doping in der russischen Leichtathletik für weltweites Aufsehen und führten zum Ausschluss der

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Literatur

J. F. Schlöter: Bekämpfung des Dopings im professionellen Sport mithilfe des Strafrechts. Zur Notwendigkeit eines Anti-Doping-Tatbestandes (2017
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Quellenangabe
Brockhaus, Doping. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/doping