Danzig, polnisch Gdańsk [gdaĩsk], Hauptstadt der Woiwodschaft Pommern und Stadtkreis, Polen, 462 200 Einwohner; Hafenstadt an der

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Administrative und kulturelle Einrichtungen

Die Stadt ist Sitz vieler Behörden und kultureller Einrichtungen: Abteilung der

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Wirtschaft

Trotz großer Veränderungen in der Werftindustrie (Werftenkrise in den 1990er-Jahren) bestimmen Hafenwirtschaft

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Verkehr

In Danzig befindet sich der wichtigste polnische Seehafen, neben den Hafenanlagen

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Stadtbild

Der mittelalterliche Stadtkern liegt auf dem linken Ufer der Mottlau, dicht oberhalb ihrer Mündung in die Tote Weichsel. Danzig besteht aus der Rechtstadt, der Altstadt (1377 durch Vereinigung von Hakelwerk und einer älteren Marktsiedlung entstanden), der Vorstadt (Ende 14. Jahrhundert), der Speicherinsel (15. Jahrhundert) und der Niederstadt (15.–17. Jahrhundert). 1945 wurden 95 % der Recht- und der Altstadt zerstört. Stadt und Hafen bildeten besonders seit 1957 nach Warschau den zweiten Mittelpunkt des staatlich gelenkten Wiederaufbaus. Im

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Geschichte

997 wird Danzig als »urbs Gyddanzyc« erwähnt. Die Ausdehnung der slawischen Siedlung samt ihrer Burg, dem Burgbezirk sowie dem Hafengelände konnte bei Ausgrabungen in der Altstadt (1948–62) ermittelt werden. Die Burg des um das Jahr 1000 etwa 1 000 Einwohner zählenden Ortes war Sitz der slawischen Fürsten von Danzig, die sich seit 1234 Herzöge von Pommerellen nannten. Neben der slawischen Siedlung, die sich auch »castrum Gydansk« nannte, entwickelte sich um 1178 eine deutsche Marktsiedlung; sie erhielt vermutlich um 1240 lübisches Recht

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Quellenangabe
Brockhaus, Danzig. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/danzig-40