Warschau, polnisch Warszawa [varˈʃava], Hauptstadt Polens und Verwaltungssitz

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Administrative und kulturelle Einrichtungen

In der Stadt konzentrieren sich die höchsten Regierungs- und Verwaltungsbehörden des Landes: Sitz des Präsidenten, des Parlaments (Sejm) und der obersten Gerichtsinstitutionen. Warschau ist Sitz der Europäische Grenz-

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Wirtschaft

Warschau ist das wichtigste polnische Wirtschafts- und Industriezentrum. Die Industrie konzentriert sich vor allem in den Stadtteilen nahe

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Verkehr

Warschau ist wichtigster polnischer Verkehrsknotenpunkt (fünf Bahnhöfe, darunter der 1972–75 gebaute

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Stadtbild

Die im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstörte Stadt wurde nach 1945 wieder aufgebaut, die rekonstruierten historischen Bauten der Altstadt wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

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Warschau: Königsschloss

Das Königsschloss in der polnischen Hauptstadt Warschau, wurde 1944 völlig zerstört und erst ab 1971 wiederhergestellt.

Das Königsschloss, ehemalige gotische Burg (13./14. Jahrhundert) der Fürsten von Masowien, wurde (als Residenz der polnischen Könige) mehrmals umgebaut (1569 durch F. Parr und Giovanni Battista Quadro [† 1590/91]; 1740–47 durch G. Chiaveri, J. C. Knöffel, zuletzt 1774–86 für Stanislaus II.

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Geschichte

Warschau, im 13. Jahrhundert neben einer herzoglich-masowischen Burg an der Stelle des Fischerdorfes Warszowa [varˈʃɔva] entstanden, erhielt um 1339 deutsches Stadtrecht. 1408 begann der Bau der Neustadt (Nowe Miasto). 1413–1526 Hauptstadt des Herzogtums Masowien, wurde Warschau 1526 polnischer Kronbesitz, war seit 1569 ständiger Versammlungsort

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Quellenangabe
Brockhaus, Warschau. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/warschau-20