Basel, französisch Bâle [baːl], Hauptort des Kantons Basel-Stadt, drittgrößte Stadt der Schweiz, 245–300 m über dem Meeresspiegel, (2018) 172 300

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Administrative und kulturelle Einrichtungen

Die Stadt ist Kulturzentrum mit Universität (gegründet 1460, die älteste der Schweiz mit einer der bedeutendsten Bibliotheken des Landes), Fachhochschule Nordwestschweiz, Musikakademie,

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Wirtschaft

Basel ist nicht nur Handels- und Dienstleistungszentrum (Sitz der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, des Schweizerischen Seeschifffahrtsamtes;

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Verkehr

Die Rheinhäfen beider Basel (Basel-Stadt mit dem Hafen Kleinhüningen, Basel-Landschaft mit dem

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Stadtbild

Die linksrheinische Altstadt hat vor allem um den Münsterplatz, am Nadelberg, Heuberg und Spalenberg ihr seit dem Mittelalter gewachsenes Bild bewahrt, dasselbe gilt für drei der fünf in der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts in den Mauerring einbezogenen Vorstädte (St.-Alban-, Spalen-, St.-Johann-Vorstadt) sowie für die rechtsrheinische Rheingasse. Die Hauptgeschäfts- und Verkehrsstraßen erhielten ihr Gesicht dagegen überwiegend im Zuge städtebaulicher Umgestaltungen im 19./20. Jahrhundert. Die jüngeren, ab 1860 entstandenen Quartiere werden besonders durch Blockrandbebauung geprägt, wobei zunächst Einfamilienreihenhäuser mit reichlichen Grünflächen entstanden, seit

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Geschichte

Auf dem Hügel zwischen Rhein und Birsig siedelten die keltischen Rauriker (wohl nach 58 v. Chr.). Ein römischer Lagerposten Basilia wird zuerst 374 n. Chr. erwähnt. Wohl im 6. Jahrhundert begann die alemannische Besiedlung unter dem Schutz des Fränkischen Reiches, Ende des 7. Jahrhunderts wurde Basel Bischofssitz und übernahm später alle Funktionen der Schwestersiedlung Augusta Raurica (Augst). 912 kam die Stadt an Burgund, wurde 917/918 durch die Ungarn zerstört. Unter Kaiser Heinrich II. wieder aufgebaut, gehörte Basel seit 1006 zum – späteren Heiligen Römischen –

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Quellenangabe
Brockhaus, Basel. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/basel-20