Christentum [k-], Bezeichnung für die Gesamtheit der Anhänger des auf Jesus

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Wesen des Christentums

Die Frage nach dem »Wesen« des Christentums wird ausdrücklich erst seit der Reformationszeit (M. Bucer) gestellt, hat aber immer schon die christlichen Theologen beschäftigt, wenn sie sich mit anderen Religionen (z. B. Judentum, Islam), geistigen Strömungen (z. B. Hellenismus, Marxismus) oder politischen Mächten (z. B. Römische Reich)

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Entstehung und Ausbreitung des Christentums

Entstehung: Als sicher gilt heute, dass der historische Jesus weder eine neue Religion noch eine universale Kirche gründen wollte. Vielmehr verstand er sich als Reformer Israels, auf dessen zwölf Stämme er mit der Berufung von zwölf Aposteln Anspruch erhob; auch seine Naherwartung (Parusie) verhinderte eine weitere Perspektive, sodass die frühesten palästinischen Christen sich zunächst als Juden verstanden und an Gesetz und Tempelkult festhielten. Dennoch muss die Entstehung des Christentums als eine innere Konsequenz des Wirkens und Lebens Jesu angesehen werden.

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Theologie und Lehrentwicklung

Christliches Altertum: Das Christentum bekannte sich von Anfang an zu Jesus Christus als der normierenden Instanz für Theorie und Praxis; deswegen musste es sich vom Judentum trennen und die »Freiheit vom Gesetz« verkünden, ohne die jüdische Religion und ihre Schriften zu verwerfen; diese wurden vielmehr als Vorgeschichte Jesu im Sinne einer Verheißung aufgefasst, die in Jesus Christus erfüllt war. Das Christentum hielt also die jüdischen Bücher als »Schrift« heilig, interpretierte sie aber christologisch. Daneben entstanden in den christlichen Gemeinden im

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Werke

Weiterführende Literatur:

Handbuch der Kirchengeschichte, hg. v. H. Jedin, 7 Bde. in 10 Teilen (1–31965–79; Nachdruck 1999);
F. Maass: Was ist Christentum? (31982);
J.–M. Mayeur: Die Geschichte
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Quellenangabe
Brockhaus, Christentum. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/christentum