Chalkogenidgläser
Chalkogenidgläser [ç-],
amorphe Festkörper (glasartige Stoffe), deren eine Komponente Chalkogene sind (Selen, Schwefel, Tellur). Sie bilden nicht stöchiometrische Verbindungen, v. a. mit Silicium, Germanium, Arsen und/oder Antimon. Die meisten Chalkogenidgläser besitzen eine hohe Transmission (Strahlendurchlässigkeit) im nahen und mittleren Infrarotbereich. Sie werden daher als optische Gläser, z. B. Linsen und Fenster, verwendet.
Quellenangabe
Kostenlos testen
redaktionell geprüfte und verlässliche Inhalte
altersgerecht aufbereitet im Schullexikon
monatlich kündbar