Bundeswehr, die militärische Gesamtorganisation Deutschlands, bestehend aus den eigentlichen Streitkräften (militärischer Teil der Bundeswehr)

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Führung

Im Unterschied zu den meisten vergleichbaren anderen Staaten ist der Bundespräsident als Staatsoberhaupt nicht der Oberbefehlshaber der Bundeswehr; seine Funktion in Bezug auf die Streitkräfte beschränkt sich

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Rechtliches

Zum Zeitpunkt der Erarbeitung und Verabschiedung des Grundgesetzes stand die Aufstellung deutscher Streitkräfte nicht zur Diskussion. Dennoch wurde im Grundgesetz nicht ausdrücklich auf die Wehrhoheit, d. h. auf das Recht des Staates zur Aufstellung und zum Einsatz bewaffneter Streitkräfte, verzichtet. Die 1949 verabschiedete Fassung des Grundgesetzes enthielt aber auch keine wehrverfassungsrechtlichen Regelungen, aus denen die Inanspruchnahme der Wehrhoheit mit Sicherheit hätte gefolgert werden können, sondern lediglich einige Bestimmungen wehrrechtlicher Art: Artikel 4, Absatz 3 (Kriegsdienstverweigerung), Artikel 26, Absatz 1 (Verbot der Vorbereitung eines Angriffskrieges), mit

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Die Streitkräfte

Die Streitkräfte setzen sich zusammen aus den Teilstreitkräften Heer, Luftwaffe und Marine, dem Zentralen Sanitätsdienst, der Streitkräftebasis (SKB) sowie dem Kommando Cyber- und Informationsraum.

Das militärische Personal der Streitkräfte umfasst Anfang 2017 etwa 178 000 Soldaten, darunter rund 168 000 Zeit- und Berufssoldaten sowie 10 000 freiwillig Wehrdienstleistende. Sie verteilen sich wie folgt: Heer etwa 60 100 Soldaten, Streitkräftebasis 40 500, Luftwaffe 28 500 Soldaten, Zentraler Sanitätsdienst 19 700 und

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Gliederung und Ausrüstung der Teilstreitkräfte

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Heer

Dem Führungsstab des Heeres mit dem Inspekteur des Heeres an der Spitze unterstehen das Heeresführungskommando sowie das Heeresamt.

Das Heeresführungskommando (HFüKdo) in

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Luftwaffe

Dem Führungsstab der Luftwaffe mit dem Inspekteur der Luftwaffe an der Spitze unterstehen das Luftwaffenführungskommando sowie das Luftwaffenamt.

Das Luftwaffenführungskommando in Köln führt die Einsatzverbände der Luftwaffe.

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Marine

Dem Führungsstab der Marine mit dem Inspekteur der Marine an der Spitze unterstehen das Flottenkommando sowie das Marineamt.

Das Flottenkommando in Glücksburg führt die schwimmenden und fliegenden Kampfverbände der Marine, die schwimmenden Unterstützungsverbände sowie einige Landeinheiten. Die Geschwader sind dabei zu zwei

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Sanitätsdienst

Dem Inspekteur des Zentralen Sanitätsdienstes der Bundeswehr unterstehen das Sanitätsführungskommando und das Sanitätsamt.

Das Sanitätsführungskommando

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Streitkräftebasis

Dieser zentrale Bereich ist u. a. verantwortlich für Aufklärung, Führung, Logistik und unterstützt mit militärischem und zivilem Personal

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Kommando Cyber- und Informationsraum

In diesem am 5. April 2017 in Dienst gestellten Bereich werden

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Bundeswehrverwaltung

Nach Artikel 87 b GG sind die Verwaltungsaufgaben der – von den Streitkräften unabhängigen – Bundeswehrverwaltung übertragen. Diese ist für das Personalwesen zuständig und deckt den Sachbedarf

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Geschichte

Angesichts der zunehmenden Spannungen zwischen den Westmächten und der UdSSR seit 1946/47 wurde von amerikanischer und britischer Seite erstmals 1948 ein westdeutscher Beitrag zur Verteidigung Westeuropas erwogen. Nach Ausbruch des Koreakrieges (25. 6. 1950) wurden diese Überlegungen besonders auf französischen Vorschlag (Pleven-Plan) im Rahmen der Planung einer zu schaffenden Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG) weiterverfolgt und intensiviert. Das Problem des Verteidigungsbeitrages der Bundesrepublik Deutschland, das von der Bundesregierung in der Folgezeit eng mit der Frage der Souveränität verknüpft wurde, war Gegenstand heftiger innenpolitischer

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Quellenangabe
Brockhaus, Bundeswehr. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/bundeswehr