Baden-Württemberg, Land im Südwesten von Deutschland, mit 35 751 km2 drittgrößtes

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Recht

Nach der Verfassung vom 11. 11. 1953 liegt die Gesetzgebung beim Landtag, dessen 143 (Landtagswahl 2016) Abgeordnete auf 5 Jahre gewählt werden. Gesetze können auch durch Volksentscheid beschlossen werden, wenn ein vorangegangenes Volksbegehren von wenigstens einem Sechstel der Wahlberechtigten getragen wird. An der Spitze

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Landesnatur

Nach dem geologischen Aufbau und den Oberflächenformen lässt sich Baden-Württemberg in drei landschaftliche Großräume gliedern. Im Westen hat es Anteil am Oberrheingraben und an dessen östlicher Gebirgsbegrenzung Schwarzwald und südlicher Odenwald, im Norden und Osten am Südwestdeutschen Schichtstufenland und im Südosten am glazial überformten Alpenvorland.

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Kaiserstuhl: Weinbau

Wegen seines Lössbodens ist der Kaiserstuhl ein gutes Weinbaugebiet, diese Weine genießen einen ausgezeichneten Ruf.

Der zwischen Odenwald und Pfälzerwald (im Norden) sowie Schwarzwald und Vogesen eingebrochene Oberrheingraben ist eine etwa

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Bevölkerung

Das ursprünglich keltische, später römische Gebiet wurde vom 3. bis 5. Jahrhundert von Alemannen besiedelt (alemannische Landnahme). Die von Norden nachrückenden Franken drängten die Alemannen zurück und besetzten das Land bis zu einer Linie, die seit dem 8. Jahrhundert fassbar ist und vom Hagenauer Forst im Elsass über die Hornisgrinde und den Asperg bis zum Hesselberg im Ries verläuft (Stammes- und Mundartgrenze).

Zu den Altsiedellandschaften Baden-Württembergs gehören Teile der Oberrheinischen Tiefebene, das Neckarland, der Taubergrund und das Kochertal, das nördliche Oberschwaben, das

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Wirtschaft

Baden-Württemberg ist ein Land mit hohem Industrialisierungsgrad und hoher Handwerksdichte. Die weit gestreuten Verarbeitungs- und Veredelungsindustrien entstanden durch staatliche Förderung ab der Mitte des 19. Jh. (1848 Errichtung der Zentralstelle für Gewerbe und Handel im Königreich Württemberg).

Industrielles Zentrum ist der mittlere Neckarraum. Als weitere Wirtschaftsregionen lassen sich abgrenzen: die Oberrheinebene mit industriellen Schwerpunkten in Mannheim und Karlsruhe, der Schwarzwald als Agrar- und Fremdenverkehrsgebiet mit speziellen Industriezweigen (z. B. Uhrenindustrie), der Regierungsbezirk Tübingen als Industrieregion mit zum Teil schrumpfenden Branchen (z. B. Textilindustrie),

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Verkehr

Für den Verkehr nachteilig wirken sich die natürlichen Hindernisse Schwäbische Alb und Schwarzwald aus; große Verkehrsgunst bietet dagegen der Oberrheingraben (Eisenbahn, Autobahn sowie moderne Container- und Ro-ro-Schifffahrt). Eine

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Geschichte

Schon nach dem Ersten Weltkrieg gab es Bestrebungen, die Länder Baden und Württemberg sowie den preußischen Regierungsbezirk Hohenzollern zu vereinigen. Als die Besatzungsmächte nach dem Zweiten Weltkrieg im südwestdeutschen Raum die Ländergrenzen ihrem jeweiligen Herrschaftsbereich anpassten, entstanden die neuen Länder (Nord-)Württemberg-Baden (Hauptstadt: Stuttgart; Verfassung vom 28. 11. 1946) in der amerikanischen Zone sowie (Süd-)Baden (Hauptstadt: Freiburg; Verfassung vom 22. 5. 1947)

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Werke

Weiterführende Literatur:

Historischer Atlas von Baden-Württemberg, hg. v. M. Miller u. a., 4 Bde. (1972–88);
Topographischer Atlas Baden-Württemberg, hg. v. F. Fezer
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Quellenangabe
Brockhaus, Baden-Württemberg. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/baden-wurttemberg