Auge, Anatomie: Oculus [lateinisch], lichtempfindliches Sinnesorgan mit unterschiedlicher Leistung und Entwicklung

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Das menschliche Auge

Die Linsenaugen des Menschen und aller Wirbeltiere sind Ausstülpungen aus dem ventrolateralen Bereich des Zwischenhirns (Diencephalon) und somit Teil des zentralen Nervensystems. Die Augäpfel (Bulbus oculi) haben einen Durchmesser von etwa 25 mm und liegen geschützt in der knöchernen Augenhöhle (Orbita). Im Augapfel liegt zentral ein großer, aus einer durchsichtigen gallertigen Substanz bestehender Glaskörper (Corpus vitreum), dem im vorderen Teil die bikonvexe Linse aufgelagert ist. – Die Wand des Augapfels besteht aus einer äußeren, einer mittleren und einer inneren Schicht:

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Formen im Tierreich

Einzeller: Schon bei Einzellern gibt es Sehorganellen in Form von Plasmabezirken, die lichtempfindliche Pigmente (Carotinoide) enthalten, z. B. die Augenflecke (Stigmen). In Kombination mit dem Fotorezeptor an der Basis der Geißel können die Einzeller einfallende Lichtstrahlen wahrnehmen und sich in einem bestimmten Winkel zum einfallenden Licht orientieren (Fototaxis).

Vielzellern: Bei Vielzellern bestehen die einfachsten Augen aus einzelnen Lichtsinneszellen mit in Vakuolen eingeschlossenen Sehpigmenten, die unter der Epidermis liegen; sind die Lichtsinneszellen über den ganzen Körper verstreut (diffuse Lichtsinnesorgane, z. B. bei Regenwürmern,

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Weitere Medien

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Netzhaut: Aufbau

Die Schichten der Netzhaut (Retina). Die schlankeren Stäbchen bilden gemeinsam mit den für

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Quellenangabe
Brockhaus, Auge (Anatomie). http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/auge-anatomie