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Frühzeit und Altertum

Früheste Zeugnisse einer Besiedlung Nordaserbaidschans sind teilweise bis zu 200 000 Jahre alt (Chanlar, Baku, Kedabek), Funde des Neolithikums (Felsbilder von Kobustan) und des Chalkolithikums (bei Mingetschaur, Chodschaly) zeigen die Bindung der Menschen an die

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Wechselnde Fremdherrschaft und lokale Fürstentümer

Im 3./4. Jahrhundert konnten sich die persischen Sassaniden Albania und Atropatene einverleiben; zahlreiche Stadtbefestigungen (u. a. Schamchor, Barda, Schemacha, Gäncä, Ardebil, Baku) folgten. Seit dem 4. Jahrhundert drang das Christentum nach Albania vor. Vom 4. bis 6. Jahrhundert wanderten zahlreiche Stämme aus dem Norden ein, neben den Hunnen und Chasaren kamen erste Heere des Türkenkhaganats aus Mittelasien (589/590)

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Teilung des Landes zwischen Iran und Russland

Unter Peter I., dem Großen, unternahmen die Russen 1722/23 eine Expedition an die Ufer des Kaspischen Meeres, mussten jedoch den Osmanen (1728–34) und Persern weichen, die ihre Macht nur noch begrenzt über autonome Lokalherrscher (Khane) ausüben konnten. Im

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Nationale Bewegung und Entstehung einer unabhängigen Republik

Der schnelle Wandel durch die Industrialisierung, die verschärfte soziale Konkurrenz sowie die demografischen

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Unter sowjetischer Herrschaft – Die Aserbaidschanische SSR

Nach der Zerschlagung der von April bis Ende Juli 1918 bestehenden bolschewistischen Parallelregierung in Baku (»Bakuer Kommune«) wurde im April/Mai 1920 die Sowjetmacht in Aserbaidschan erneut errichtet; am 12.3.1922 erfolgte die Gründung einer Transkaukasischen Föderalunion mit Armenien und Georgien, die am 13.12.1922 in eine Transkaukasische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik umgewandelt wurde und als solche am 30.12.1922 den Unionsvertrag unterzeichnete. Erst

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Wiedererlangung der Unabhängigkeit – Entwicklung seit 1991

Am 6. 2. 1991 erfolgte die Umbenennung des Staates in Aserbaidschanische Republik. Am 30. 8. 1991 verkündete Aserbaidschan seine Unabhängigkeit (am 18. 10. 1991 vom Parlament formal in Kraft gesetzt), am 21. 12. 1991 schloss es sich der GUS an. Die Eskalation des Konfliktes um Bergkarabach und der Zusammenbruch der UdSSR 1991 untergruben die Position Mutalibows, der am 6. 3. 1992 sein Präsidentenamt auf Druck der Opposition niederlegte; die Regierungsgewalt übernahm ein interimistischer Staatsrat. Den Versuch Mutalibows, am 14. 5. 1992 an die Macht zurückzukehren, verhinderten

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/aserbaidschan/geschichte