Eine Zunft ist eine im Hochmittelalter entstandene Organisation von Handwerkern zur Regelung ihrer wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse.

Damit Handwerker von ihrer Arbeit leben

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Das Handwerk

Als »handwerklich« bezeichnet man heute noch Berufe, bei denen ein Produkt mit der Hand oder im kleinen Rahmen mit Maschinen hergestellt wird. Über Jahrtausende hinweg hatten die Menschen

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Die mittelalterliche Gesellschaft

Im Mittelalter lebten die Menschen in einem sogenannten Personenverbandsstaat. Das bedeutet, dass man in der Regel immer zu einer Gruppe von Personen gehörte, bei denen die Stärkeren und Wohlhabenden in Notzeiten für die Schwächeren und

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Die Vorteile der Zunft

Der größte Vorteil der Mitgliedschaft in einer Zunft war also, dass sie eine Absicherung vor wirtschaftlicher und sozialer Not bot. Wurde ein Mitglied krank, erhielt es Unterstützung aus der Zunftkasse, in die alle einzahlen mussten. Auch wenn ein Mitglied starb, wurde aus der Kasse für die Familie weiterhin gesorgt.

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Die Regeln und Pflichten

Im Mittelpunkt stand also die Auffassung, dass man einem Beruf nachging, um davon leben zu können, und nicht, dass man lebte, um zu arbeiten. Es herrschte die Einstellung vor, dass das Geld vom Teufel komme, und dem durfte man nicht nachjagen. Reich konnte man demnach im Mittelalter als

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Das Ende der Zünfte

Nachdem die Zünfte in den Städten im hohen Mittelalter auch eine politische Macht waren und Mitglieder des Stadtrats

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Literatur

Schulz, K., Handwerk, Zünfte und Gewerbe: Mittelalter und Renaissance (Darmstadt 2010
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Quellenangabe
Brockhaus, Zünfte. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/zunfte