Zirrhose
Zirrhose [zu griechisch kirrhós »schmutzig gelb«, nach der typischen Verfärbung der Leber] die, -/-n,
krankhafte Gewebeveränderung von Organen, bei der es durch chronische Bindegewebeentzündungen und -wucherungen mit anschließenden Vernarbungen unter Zerstörung des spezifischen Organgewebes (Parenchym) zu Verhärtung und Schrumpfung mit Organinsuffizienz kommt. Die Bezeichnung Zirrhose wird v. a. für entsprechende Veränderungen der Leber (Leberzirrhose) verwendet und geht in dieser Form auf R. T. H. Laennec zurück.
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