Rousseau [ruˈso], Jean-Jacques, französischer Schriftsteller und Kulturphilosoph schweizerischer Herkunft, * 28.6.1712 in Genf, † 2.7.1778 in Ermenonville (bei Senlis, nördlich

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Biografie

Jean-Jacques Rousseau wurde 1712 in der Stadt Genf geboren, die heute zur Schweiz gehört. Damals war Genf ein unabhängiger Stadtstaat. Als junger Mann hatte Rousseau viele verschiedene Interessen. Seine Biografie ist geprägt von zahlreichen Widersprüchen zu seinen theoretischen Idealen. Gerade bei den Adligen, die er am heftigsten kritisierte, fand er zahlreiche Unterstützer. 1742 ging Rousseau nach Paris

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Vom Gesellschaftsvertrag

Bereits der erste Satz von Rousseaus »Vom Gesellschaftsvertrag« erklärt gleichermaßen Rousseaus Menschen- und Gesellschaftsbild und verdeutlicht die zentralen Widersprüche seines Denkens: »Der Mensch ist frei geboren und überall liegt er in Ketten« (frz.: »L´homme est né libre, et partout il est dans les fers«). Jeder Mensch ist nach Rousseau von Natur aus frei, jeder hat damit auch ein Recht auf Freiheit. Aber alle Menschen leben auch in staatlichen Gemeinschaften zusammen, wodurch ihre Freiheit massiv eingeschränkt ist: In einem Staat kann man nicht

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Kritik

Der Gedanke, dass alle Menschen in einer Gemeinschaft leben und trotzdem das tun können, was sie möchten, ist natürlich sehr verlockend. Aber es gibt

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Wirkungsgeschichte

Rousseaus Einfluss reicht bis zu zeitgenössischen Staatstheoretikern wie John Rawls mit seiner Theorie der Gerechtigkeit. Aber auch in der Pädagogik war Rousseau von großer Bedeutung, so beispielsweise für den

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Literatur

Brandt, R. und Herb, K. (Hrsg.), Jean-Jacques Rousseau. Vom Gesellschaftsvertrag oder
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Mitwirkende

  • Andreas Josef Schlick
Quellenangabe
Brockhaus, Jean-Jacques Rousseau. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/rousseau-jean-jacques