Retikulinfasern
Retikulinfasern [zu lateinisch reticulum »kleines Netz«],
durch Silbersalze anfärbbare zug- und biegungselastische Fasern der extrazellulären Matrix. Retikulinfasern treten v. a. als Bestandteil des retikulären Bindegewebes und an Grenzflächen zwischen Epithel- und Bindegewebe sowie zwischen Bindegewebe und Muskulatur auf. Die Fasern sind aufgebaut aus Retikulin, einem schwefelhaltigen Protein, das auch als Kollagen Typ III bezeichnet wird.
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