Dschingis Khan
Dschingis Khan [mongolisch wohl »ozeangleicher Herrscher«, »Weltherrscher«], Dschingis Chan [-ˈkaːn], Tschingis Khan, Činggis Khan [ˈtʃiŋ-], Činggis Qa'an [-ˈkaːn], eigentlich Temüdschin, (Temujin [-dʒin, »Schmied«], der Begründer und erste Großkhan des mongolischen Weltreiches, * 1162 am Onon (heutige Provinz Khentii in der Mongolei), † 18. (?) 8.1227 vor Ninghsia (heute Yinchuan). Bei seinem Tod hinterließ er ein mächtiges Reich, das vom Chinesischen Meer bis an die Ostgrenzen Europas reichte.
Sohn eines Steppenadligen; nach dem Tod des Vaters (1171) und danach ausbrechenden Kämpfen um die Vorherrschaft über die Stämme am Onon wurde er 1189 Oberhaupt der Khamag-Mongolen. In wechselnden Bündnissen unterwarf er die benachbarten mongolischen und Turkstämme (Tataren) ebenso wie die zunächst verbündeten nestorianischen Kereit (1202–05). Er schloss sie
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