Der Gang nach Canossa ist zwar schon fast 1000 Jahre her, aber auch heute noch spricht man von einem »Gang nach Canossa«, wenn man etwas bereuen und beichten muss. Genau

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Heinrich IV.

Heinrich IV. stammte aus der Dynastie der Salier. 1024 wurde mit Konrad II. der erste

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Gregor VII.

Zum entschiedensten Vertreter des Reformpapsttums wurde der ehemalige Benediktinermönch Hildebrand, der sich nach seiner 1073 erfolgten Wahl zum Papst Gregor VII. nannte.

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Der Gang nach Canosssa

Im Januar 1077 erschien der deutsche König nach einem beschwerlichen Marsch über die Alpen mit seinem Tross vor der Burg Canossa im nördlichen Apennin, die der Markgräfin Mathilde von Tuszien gehörte. Bei ihr hatte Papst Gregor VII. Zuflucht gesucht. Anfang Februar 1077 war in

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Fortsetzung des Konflikts

Der Streit zwischen König und Papst auf der einen und König und Reichsfürsten auf der anderen Seite dauerte auch nach Canossa an und nahm sogar an Schärfe zu. Obwohl

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Das Wormser Konkordat

Zu einem förmlichen Abschluss kam der Investiturstreit durch das Wormser Konkordat. Es wurde am 23.9.1122 von Heinrich V., dem Sohn Heinrichs IV., und Papst Calixtus III.

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Literatur

Fried, J., Canossa - Entlarvung einer Legende. Eine Streitschrift (Berlin 2012)
Hasberg,
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Quellenangabe
Brockhaus, Canossa. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/canossa