Friedrich II., deutscher (»Römischer«) König (ab 1212), Kaiser (ab 1220), * Iesi (Provinz Ancona, Italien) 26. Dezember 1194, † Fiorentino (bei Lucera, Provinz Foggia, Italien)

(22 von 156 Wörtern)
Möchten Sie Zugriff auf den vollständigen Artikelinhalt?

Ein Kind auf dem Thron

Friedrich II. war der Erbe zweier bedeutender Königreiche. Seine Mutter war Konstanze von Sizilien, die das normannische Königreich Sizilien, das auch Unteritalien umfasste, von ihrem kinderlosen Neffen Wilhelm II. geerbt hatte. Sein Vater wiederum war Heinrich VI.

(37 von 264 Wörtern)

Friedrich tritt sein Erbe an

Mit 14 Jahren, also 1208, wurde Friedrich für volljährig erklärt. Damit übernahm er zunächst selbstständig die Regierung in Sizilien und Unteritalien. Der junge Mann verstand es erstaunlich schnell, sich gegen die einheimischen Adligen durchzusetzen. Sie hatten die vergangenen Jahre genutzt, um eigene Wege zu gehen. Mit

(46 von 327 Wörtern)

Das moderne Sizilien

In seinem deutschen Reich ist Friedrich selten gewesen. Dort ernannte er bereits 1215 seinen damals gerade vier Jahre alten Sohn Heinrich zu seinem Stellvertreter, natürlich mit fähigen Beratern an seiner Seite. Friedrich selbst konzentrierte sich auf Unteritalien und Sizilien. Hier gestaltete er einen nach

(44 von 309 Wörtern)

Friedrich als Kreuzfahrer

Friedrich hatte sich vor seiner Kaiserkrönung verpflichtet, einen Kreuzzug in das Heilige Land zu unternehmen. Er schob dieses Versprechen jedoch immer wieder hinaus, obwohl der Papst ihn häufig daran erinnerte. 1227 war Honorius III. zwar gestorben,

(36 von 256 Wörtern)

Heinrich (VII.)

Friedrich war ein sehr machtbewusster Herrscher. In Sizilien war es ihm gelungen, seine Vorstellungen in die Tat umzusetzen, aber

(19 von 130 Wörtern)

Friedrichs Tod

Als Friedrich im Jahr 1250 starb, war er gerade wieder vom Papst

(12 von 83 Wörtern)

Literatur

Großbongardt, A. (Hrsg.), Die Welt der Staufer. Von Barbarossa bis Friedrich
(11 von 43 Wörtern)

Quellenangabe
Brockhaus, Friedrich II.. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/friedrich-friedrich-ii-100