Wohlstandsgesellschaft, ein Gesellschaftstyp, in dem das historische Anliegen der Überwindung der Massenarmut weitgehend erreicht ist. Der Begriff, der im Zusammenhang der gesellschaftspolitischen Diskussion der 1960er-Jahre entstand, ist für die moderne Industriegesellschaft kennzeichnend. Dem überwiegenden Teil der Bevölkerung ist die Befriedigung materieller Bedürfnisse weit über das Existenzminimum hinaus möglich und es bestehen weitreichende »Konsummöglichkeiten« (Konsum), die auch eine Beteiligung am »Prestigekonsum« und an Luxusgütern beinhalten. Wirtschaftliche und soziale Probleme wie Arbeitslosigkeit, gesellschaftliche Desintegration

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Werke

Weiterführende Literatur:

B. Lutz: Der kurze Traum immerwährender Prosperität. Eine Neuinterpretation der
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Quellenangabe
Brockhaus, Wohlstandsgesellschaft. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/wohlstandsgesellschaft