Weimar, kreisfreie Stadt in Thüringen, 242 m über dem Meeresspiegel, an der Ilm, im Südosten des Thüringer Beckens, 64 100 Einwohner; Oberverwaltungsgericht, Sitz des Verfassungsgerichtshofs

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Stadtbild

Im Zentrum der Altstadt liegt die Stadtkirche Sankt Peter und Paul (»Herderkirche«, 1498–1500; 1735–45 barockisiert) mit einem Altartryptichon von L. Cranach dem Älteren (1553–55, von seinem Sohn vollendet), Grabdenkmälern der ernestinischen Fürsten und dem Sarkophag J. G. Herders.

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Coudray, Clemens Wenzeslaus

Das Weimarer Stadtschloss wurde nach einem Brand 1789–1804 unter der Leitung von Clemens Wenzeslaus Coudray wiederhergestellt; hier der Westflügel mit erhalten gebliebenem Schlossturm und Bastille.

Bauten der Renaissance sind das Rote (1574–76) und das Grüne Schloss (1562–69, mehrfach, u. a.

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Geschichte

Weimar, 899 erstmals urkundlich erwähnt, ist 984 als Burg der gleichnamigen Grafen bezeugt. Deren Nachfolger (seit 1067), die Grafen von Weimar-Orlamünde, gründeten um 1250 unmittelbar westlich

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Quellenangabe
Brockhaus, Weimar. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/weimar