Obwohl 1984 das Land durch Generalstreik und Verhängung des Ausnahmezustands erschüttert wurde, fanden nach Verhandlungen zwischen Militärs und Parteien am 25.11.1984 die ersten freien Parlaments- und Präsidentschaftswahlen nach elfjähriger Militärherrschaft statt. Dabei gewann der mit einem gemäßigt sozialdemokratisch orientierten Programm angetretene Partido Colorado knapp, neuer Präsident wurde Julio María Sanguinetti. Mit der Zulassung einer Vielzahl von Parteien und Gewerkschaften setzte sich der Demokratisierungsprozess fort, an dem Sanguinetti wesentlichen Anteil hatte. Ein wirtschaftliches Stabilisierungsprogramm zielte auf Abbau von Arbeitslosigkeit und sozialen

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Quellenangabe
Brockhaus, Rückkehr zur Demokratie. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/uruguay-20/geschichte/ruckkehr-zur-demokratie