Tschetschenien, tschetschenisch Noxçiyçö, Nochtschitscho, russisch Tschetschnja, amtlich Tschetschenische Republik, russisch Tschetschenskaja Respublika, Eigenbezeichnung Itschkeria, Teilrepublik Russlands in Nordkaukasien, grenzt im Westen an Inguschetien, im Nordwesten an die Region Stawropol, im Norden und Osten an Dagestan und im Süden an Georgien, 15 647 km2 (der genaue Grenzverlauf zu Inguschetien ist nicht

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Geschichte

Aus der 1921 errichteten und mehrere nordkaukasische Völker zusammenfassenden »Autonomen Sozialistischen Sowjetischen Bergrepublik«, die bald wieder in separate ethnische Gebilde zerfiel, gingen 1922 das Tschetschenische und 1924 das Inguschische Autonome Gebiet hervor. 1934 wurden beide Territorien vereinigt und 1936 zur ASSR erhoben.

Tschetschenien unter sowjetischer Herrschaft: Gegen die Unterdrückung des Islam (u. a. Schließung der meisten Moscheen) und die stalinistische Kollektivierung der Landwirtschaft richtete sich der erbitterte Widerstand beider Völker, dem die sowjetische Zentralregierung mit dem Einsatz der Roten Armee (Höhepunkt

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Quellenangabe
Brockhaus, Tschetschenien. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/tschetschenien