sozialistischer Realismus, eine ideologisch begründete Stilrichtung der Kunst.

Eine Methode der

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Begriffserklärung

Der Begriff sozialistischer Realismus taucht bereits im Umkreis der Literaturdebatten über das Thema Literatur und Proletariat auf, die zwischen dem Ende des Sozialistengesetzes (1890) und dem Beginn des Ersten Weltkriegs in der deutschen Sozialdemokratie stattfanden. Nach den Revolutionen 1917/18 entstand unter dem Einfluss der jungen kommunistischen Parteien eine Literatur der radikalen Linken, die an expressionistische

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Bildende Kunst

In der bildenden Kunst knüpfte der sozialistische Realismus an die Traditionen der Peredwischniki und der Assoziation der

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Musik

Auch in der Musik sollte die Kunst im Dienst am Volk stehen und nach O. Grotewohl »der Marschrichtung des politischen

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Entwicklungslinien

Formexperimente waren streng verpönt. Damit wurde die gesamte Moderne, auch die linke, antibürgerliche Avantgarde von der offiziellen Literatur-, Kunst- und Musikkritik als »formalistisch« und »dekadent« verurteilt. Hatte das Anfang der 1930er-Jahre diskutierte Programm noch einen Ausgleich zwischen dem schöpferischen Charakter künstlerischer Arbeit und ideologischer Vorgaben gesucht, wurde es in der Folge zum Vorwand für bürokratische Gängelung und Willkür, Zensur, Ausgrenzungen, Demütigungen und psychischen Terror. Die freiwillige oder erzwungene Selbstkritik nahm groteske Züge an, talentierte Ansätze verkamen zu konformistischer Plattheit. Stalin

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Quellenangabe
Brockhaus, sozialistischer Realismus. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/sozialistischer-realismus