sorbische Kunst, neben einer literarischen und musikalischen Tradition konnten die künstlerischen Bedürfnisse der bis zur Industrialisierung ab dem Ende des 19. Jahrhunderts vorwiegend ländlichen sorbischen Bevölkerung nur in der Volkskunst befriedigt werden (Hausbau, Bildstöcke, Wegekreuze, Devotionalien, Trachten, Bräuche). Früheste Reflexionen des Sorbischen finden sich, im ansonsten strengen Rahmen der christlichen Ikonografie, bei der Darstellung eines sorbischen Dudelsackspielers in den Fresken der Dorfkirche in Briesen, Landkreis Spree-Neiße (1486).

Erste Namen sorbischer Künstler werden im

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Quellenangabe
Brockhaus, sorbische Kunst. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/sorbische-kunst