Slowakische Republik, Slowakei, slowakisch Slovensko, amtlich Slovenská republika, Staat im östlichen

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Landesporträt

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Flagge der Slowakischen Republik. Die Flagge ist in den

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Geografie

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Landschaft

Die Slowakische Republik grenzt im Westen an die Tschechische Republik (im südlichsten Abschnitt bildet die March die Grenze), im Norden an Polen, im Osten an die Ukraine, im Süden an Ungarn und im Südwesten an Österreich (Niederösterreich).

Die Slowakische Republik ist größtenteils Gebirgsland im Bereich der Westkarpaten (etwa

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Klima

Das Klima ist gemäßigt kontinental, mit nach Osten zunehmender Kontinentalität; reliefbedingt treten dabei auf engem Raum große

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Vegetation

Die Gebirge sind zumeist bewaldet. In tieferen Lagen sind Eichen- und Buchenwälder verbreitet, die

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Gesellschaft

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Bevölkerung

Von den Bewohnern der Slowakischen Republik sind 80,7 % Slowaken, 8,5 % Ungarn, 2,0 % Roma und 0,6 % Tschechen. Der Anteil der Roma erreicht anderen Quellen zufolge bis zu 11,0 %. Weiterhin leben

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Religion

Die Verfassung (Artikel 24) garantiert die Religionsfreiheit und hebt in Artikel 1 ausdrücklich die »Nichtgebundenheit des Staates an Ideologie oder Religion« hervor. Grundlage der Beziehungen zwischen dem Staat und den Kirchen sind zwei Verträge über grundlegende Fragen der kirchlichen Tätigkeit in der Slowakischen

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Politik und Recht

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Politik

Die Slowakische Republik ist seit 1. 1. 1993 eine unabhängige Republik mit parlamentarisch-demokratischem Regierungssystem. Die am 3. 9. 1992 in Kraft getretene Verfassung (mehrfach revidiert) gewährleistet dem internationalen

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Nationalsymbole

Die Nationalflagge wurde mit der Unabhängigkeit 1993 angenommen. Sie ist in den panslawischen Farben Weiß über Blau über

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Parteien

Zu den slowakischen Parteien und Bewegungen zählen die SMER – Soziale Demokratie (SMER – SD, gegründet 1999 als SMER [deutsch »Richtung«], danach Zusammenschluss mit

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Gewerkschaften

Rund 20 % der Arbeitnehmer sind gewerkschaftlich organisiert. Dachverband der Branchengewerkschaften ist

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Militär

Die Gesamtstärke der Freiwilligenarmee (2006 Abschaffung der Wehrpflicht) beträgt 15 800 Mann.

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Verwaltung

Seit der Verwaltungs- und Kommunalreform von 1990 sind staatliche Verwaltung und kommunale Selbstverwaltung klar voneinander getrennt. Administrative Verwaltungseinheiten

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Recht

Die ordentliche Gerichtsbarkeit ist außer für Zivil- und Strafsachen auch für den umfassenden gerichtlichen Verwaltungsrechtsschutz zuständig. Sie ist dreistufig aufgebaut und wird von 55 Bezirksgerichten

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Bildungswesen

Es besteht eine allgemeine zehnjährige Schulpflicht ab dem Alter von 6 Jahren und ein für alle Kinder ab 3 Jahre offenes Vorschulangebot (nicht obligatorisch). Seit

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Medien

Die Medienlandschaft zeigt sich vielfältig und pluralistisch, allerdings ist die wirtschaftliche Konzentration, besonders im Presse- und Fernsehbereich, hoch. Presse: Die

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Wirtschaft

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Wirtschaft

Bereits zur Zeit der ersten tschechoslowakischen Republik (1918–39) war der slowakische Landesteil vergleichsweise unterentwickelt und nur wenig industrialisiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte der erste Fünfjahrplan der sozialistischen Tschechoslowakei eine beschleunigte Schwerindustrialisierung in Gang, die mit einem massiven Ressourcentransfer (Kapital, Rohstoffe, Fachleute) in die Region verbunden war (u. a. Aufbau der Stahlindustrie

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Landwirtschaft

Das Land war bis 1945 weitgehend agrarisch geprägt. Bis 1961 wurden die landwirtschaftlichen Betriebe fast vollständig kollektiviert. Durch die 1991 geschaffenen

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Bodenschätze

Der Bergbau spielt innerhalb der slowakischen Wirtschaft nur noch eine untergeordnete Rolle (rund 0,5 % des BIP). Die

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Energiewirtschaft

In den Kernkraftwerken Jaslovské Bohunice (nördlich von Trnava, vier Reaktorblöcke à 440 MW, davon zwei

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Industrie

Neben der traditionellen Nahrungsmittel- und holzverarbeitenden Industrie (u. a. Zellulosewerk in Ružomberok) entstanden nach 1946 Betriebe der Schwerindustrie mit metallverarbeitenden Industriebranchen und Petrochemie, darunter

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Tourismus

Touristische Anziehungspunkte sind die Wintersportgebiete in der Hohen und Niederen Tatra, die Höhlen im Slowakischen Karst (UNESCO-Weltnaturerbe) und das »Slowakische Paradies«, eine Karstlandschaft

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Verkehr

Das Verkehrsnetz umfasst 3 580 km Eisenbahnstrecken und rund 56 900 km Straßen,

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Geschichte

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Mittelalter

Seit Ende des 5. Jahrhunderts kamen in mehreren Migrationswellen Westslawen in das Mittelgebirgsland der späteren Slowakei. Sie gerieten nach 567 unter awarische Herrschaft, gehörten zeitweilig wohl zum Reich des Samo (etwa 625–660) und waren danach wieder

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Von der habsburgischen Herrschaft bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs

Nach dem Übergang der ungarischen Krone an das Haus Habsburg 1526 und dem Vorrücken der Osmanen gewann die von türkischer Besetzung verschonte Slowakei große militärische Bedeutung. Bratislava stieg 1536 zur Haupt- (bis 1784) und Krönungsstadt (bis 1830) auf. Von dem unter türkischer Oberhoheit stehenden Fürstentum Siebenbürgen gingen immer wieder Versuche aus, Teile der Slowakei zu okkupieren: I. Bocskay und G. Bethlen von Iktár konnten sich die Ostslowakei unterwerfen, wobei ihnen die religiöse

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Unter kommunistischer Herrschaft (1945–89)

Nach der Besetzung durch sowjetische Truppen wurde die Slowakei 1945 wieder ein Teil der (ab 1948 kommunistisch regierten) Tschechoslowakei; 1945/46 kam es zur Vertreibung der (Karpaten-)Deutschen und Zipser Sachsen. Obwohl im Kaschauer Programm (5. 4. 1945) die Landesselbstverwaltung zugesichert und diese im Grundgesetz vom 9. 5. 1948 sowie

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Der unabhängige Staat

Am 17. 7. 1992 proklamierte der Nationalrat die Unabhängigkeit der Slowakischen Republik; staatsrechtlich vorbereitet durch die Verfassung vom 1. 9. 1992, trat sie am 1. 1. 1993 mit der Auflösung der ČSFR in Kraft. Am 15. 2. 1993 wurde Michal Kovać (* 1930, † 2016, HZDS) zum Staatspräsidenten gewählt; in der Folge blieb die innenpolitische Situation v. a. vom Machtkampf zwischen Kovać und Mečiar (gestürzt am 11. 3. 1994) bestimmt. Die Wahlen vom 30. 9./1. 10. 1994 bestätigten erneut die HZDS, Mečiar wurde Ministerpräsident einer Koalition u. a. aus HZDS und

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Kultur

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Banská Štiavnica. Die

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Quellenangabe
Brockhaus, Slowakische Republik. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/slowakische-republik