Shakespeare [ˈʃeːkspiːr, englisch ˈʃeɪkspɪə], William, englischer Dramatiker, Schauspieler und Dichter, * Stratford-upon-Avon vermutlich 23. 4. (getauft 26. 4.) 1564, † ebenda 23. 4. 1616; meistgespielter und wohl berühmtester Theaterdichter der Welt.

Leben

Das Leben Shakespeares liegt weitgehend im Dunkeln. Nur wenige Dokumente, die biografische Auskunft über Shakespeare geben, sind überliefert. Shakespeares Vater John, Sohn eines

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Werk

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Versdichtung

Die seinem langjährigen Mäzen Henry Wriothesley, 3. Earl of Southampton (* 1573, † 1624), gewidmeten, wohl während der pestbedingten Schließung der Theater entstandenen

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Dramen

Shakespeares dramatisches Werk umfasst neben drei Titeln, an denen er als Teilautor mitgewirkt hat, 35 Dramen, von denen es aber keine Manuskripte gibt. Neben Fassungen, die lediglich auf Arbeitspapieren, Regiebüchern (z. B. »Macbeth«) oder Gedächtnisrekonstruktionen (»Hamlet«, Druck 1603) beruhen, gibt es unter den 20 zu Shakespeares Lebzeiten erschienenen Einzeldrucken (»Quartos«) offensichtlich autorisierte Ausgaben (z. B. die Hamlet-Drucke von 1604 und 1611). Die von zwei Schauspielerkollegen sorgfältig vorbereitete »Folio«-Ausgabe der Werke (1623) enthält 36 Titel, die im Sinne des zeitgenössischen Gattungsverständnisses als Historien,

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Gesamtcharakteristik und Nachwirkung

Shakespeares Werke, die schon zu seinen Lebzeiten äußerst erfolgreich waren, bedienen sich zum Teil wohlbekannter Vorlagen (G. Boccaccio, G. Chaucer, Plutarch, R. Holinshed), glänzen aber v. a. durch die Individualisierung und Psychologisierung der Figuren sowie wegen des großen Sprachreichtums. So findet sich neben sprichwörtlich Gewordenem ein vielfältigster Schatz sprachlicher Mittel – von poetischer Sprache und Blankverspathos einerseits bis hin zu derber Sprache (Totengräber in »Hamlet«) und komisch-holpriger Prosa der Figuren aus dem Volk (Elemente

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Werke

Weiterführende Literatur:

Handbücher:
M. Spevack: A complete and systematic concordance to the works of Shakespeare, 9 Bde. (Hildesheim 1968–80);
The Cambridge companion to Shakespeare studies, hg. v. S. Wells (Neuausgabe Cambridge 2000);
C. Zschirnt: Shakespeare-ABC (2000);
L. Dunton-Downer u. a.: Essential Shakespeare handbook (London u. a. 2004);
Der Shakespeare-Führer, hg. v. U. Suerbaum (62006);
Shakespeare-Handbuch, hg. v. I. Schabert (52009).
Periodika:
Shakespeare-Jahrbuch, hg. v. der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft (1865 ff., bis 1994 auch
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Quellenangabe
Brockhaus, William Shakespeare. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/shakespeare-william