»Paris ist keine Stadt, sondern eine Welt, wenigstens hat man nirgends so viel auf einmal von der Welt beisammen wie hier; es ist eben genug, um einen Menschen, der alles auffassen und in seinen Nutzen verwenden möchte, zur Verzweiflung zu bringen.« Nach einem Vierteljahr im Paris des Jahres 1843 fasste Friedrich Hebbel seine gemischten Gefühle mit diesen teils enthusiastisch, teils deprimiert klingenden Worten zusammen. Gut anderthalb Jahrhunderte später treffen seine Empfindung und Aussage noch ohne weiteres zu. Das

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Quellenangabe
Brockhaus, Museen und Monumente als abendländisches Vermächtnis. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/seineufer-in-paris-welterbe/museen-und-monumente-als-abendländisches-vermächtnis